Limburger Schlossgarten wird öffentlich zugänglich: Terrassen, Fernrohr und Weinlehrpfad entstehen

Limburger Schlossgarten wird öffentlich zugänglich: Terrassen, Fernrohr und Weinlehrpfad entstehen
Limburger Schlossgarten wird öffentlich zugänglich: Terrassen, Fernrohr und Weinlehrpfad entstehen | Bild: Tilman2007 / CC BY-SA 4.0

Am Montag, 19. Januar, haben die Bauarbeiten am öffentlich zugänglichen Teil des Schlossgartens in Limburg begonnen. Die Maßnahme umfasst die Anlage einer Rosenterrasse, einer Baumterrasse, Wege mit Basaltpflaster, einen Weinbaulehrpfad sowie ein Aussichtspodest mit Fernrohr. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende April abgeschlossen sein. Die Kosten betragen rund 710.000 Euro.

Arbeitsphasen und Zeitplan

Derzeit laufen Tiefbauarbeiten. Im Anschluss daran werden Geländer und Tore montiert. Für den Zugang zum öffentlichen Bereich ist in der Mauer bereits eine Öffnung geschaffen worden, die nach Abschluss der Arbeiten mit einem Tor versehen wird. Nach Angaben der Verantwortlichen soll die Anlage danach dauerhaft öffentlich zugänglich sein.

Gestaltung und Ausstattung

Das terrassierte Hanggrundstück erstreckt sich von der Schlossmauer zur Straße Mühlberg. Auf dem Gelände entsteht eine Rosenterrasse mit Sitzmöglichkeiten. Wege werden mit Basaltpflaster versehen und zusätzliche Sitzplätze erhalten. Sitzbänke, eine Liegebank sowie Abfalleimer gehören zur Ausstattung. Entlang der bestehenden Bruchsteinmauer werden Brüstungsgeländer angebracht.

Materialien und technische Maßnahmen

Eine Treppenanlage verbindet die Rosenterrasse mit der tiefer liegenden Baumterrasse. Die Treppe wird mit Blockstufen aus Basaltlava ausgeführt. Die Rampe erhält einen Belag aus Schotterrasen und Natursteinpalisaden aus Basalt. Auf diesem Bereich kann Niederschlagswasser der südlichen Dachfläche des Schlosses versickern, nachdem es in Rigolen gesammelt wurde.

Pflanzkonzept und Weinbaulehrpfad

Die Pflanzflächen werden mit Rosen, Stauden, Bodendeckern und Sträuchern bestückt. Auf der Baumterrasse sind sieben Bäume vorgesehen. Am östlichen Rand der Baumterrasse entsteht ein Aussichtspodest, an dem ein Fernrohr installiert wird, das den Blick auf den südöstlich gelegenen Greifenberg und den Tempel von Cahensly ermöglichen soll. Bestandteil des Projekts ist zudem ein Weinbaulehrpfad, der auf einem Geländestreifen als Weg mit Schotterrasen angelegt wird und auf dem Weinstöcke gepflanzt werden. Der Zugang zum Lehrpfad erfolgt über die Baumterrasse und wird durch ein Holztor ermöglicht. Entlang der Bruchsteinmauer des tiefer liegenden Weinbergs dient künftig ein Holzzaun als Abgrenzung.

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