
Die Freiwillige Feuerwehr Taunusstein war 2025 zu 252 Einsätzen unterwegs. Damit wurden die Einsatzkräfte statistisch betrachtet fast jeden zweiten Tag alarmiert. Neben Brandeinsätzen und technischer Hilfeleistung standen Unwettereinsätze, die Unterstützung des Rettungsdienstes und Brandsicherheitsdienste auf der Aufgabenliste.
Einsätze und Personal
Zum Jahresende engagierten sich in der Einsatzabteilung 346 Ehrenamtliche. Über alle Abteilungen hinweg zählt die Feuerwehr Taunusstein 752 Mitglieder. Die Bandbreite der Alarmierungen reichte von klassischer Brandbekämpfung über technische Hilfeleistungen bis zu wetterbedingten Einsätzen.
Ausstattung und Digitalisierung
Ein Schwerpunkt der vergangenen Monate lag auf organisatorischen und technischen Neuerungen. Eingeführt wurden unter anderem eine digitale Einsatzdokumentation und ein digitales Fahrtenbuch. Darüber hinaus wurden neue Lösungen zur Überwachung des Atemschutzes erprobt. Die Arbeitsbereiche der hauptamtlichen Gerätewarte wurden modernisiert, um Wartung, Dokumentation und Fahrzeugprüfungen effizienter durchzuführen.
Standorte und Bauvorhaben
Der Bericht beschreibt mehrere Bauprojekte und Planungen. Auf dem Gelände des neuen Feuerwehrhauses in Seitzenhahn waren bereits im Vorjahr erste Arbeiten erfolgt. Für Niederlibbach ist der Baubeginn für 2026 vorgesehen. Beide Neubauten sollen 2027 fertiggestellt sein. Beim Feuerwehrhaus in Wehen führten Änderungen an den DIN Vorgaben aus dem Jahr 2024 zu einer Neubewertung der bisherigen Planungen. Weil die vorhandenen Flächen langfristig als nicht ausreichend eingeschätzt wurden, wurden die bisherigen Planungen gestoppt und in ein umfassenderes Standortkonzept überführt. Dieses Konzept sieht neben einem neuen Feuerwehrhaus in Wehen zusätzliche Flächen für Ausbildung, Lagerung und Übungsbetrieb vor. Die Stadtverordnetenversammlung fasste Ende 2025 hierzu einen einstimmigen Grundsatzbeschluss.
Finanzierung des Brandschutzes
Für den laufenden Betrieb der Feuerwehr waren im Haushaltsjahr 2025 Aufwendungen in Höhe von rund 1,97 Millionen Euro vorgesehen. Damit entfiel rund 2,24 Prozent des Gesamthaushalts der Stadt auf den Brandschutz. Umgerechnet lagen die Kosten bei etwa 59 Euro pro Einwohner und Jahr.
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